Corporate Blogging - neue Studie

Viele Firmen möchten am sogenannten Web2.0-Trend teilnehmen, und da liegt natürlich ein Firmen-Weblog sehr nahe. Aber, lohnt sich eigentlich “bloggen” für (unser) Unternehmen? Da gehen die Meinungen immer noch weit auseinander. Die einen sagen “ja” (vor allem schon bloggende Firmen) - andere sagen “nein!”. Wie auch immer, corporate Blogging ist ein Trend, der in modernen Internet-Strategien nicht mehr wegzudenken ist. Mittlerweile gibt es auch schon einige Studien über Firmen-Weblogs. Eine ganz “frische” wurde jetzt von Dominic Schneider und Mathias Tanner veröffentlicht.

Eine quantitative Studie über die Rezipienten von Corporate Blogs - Soziodemographisches Profil, Nutzungsverhalten, Meinungsführerschaft, Nutzungsmotive und die Zuschreibung von Glaubwürdigkeit.

Ein gewichtiger Titel - aber die Inhalte selbst sind spannend und teilweise recht überraschend. So werden Corporate Blogs weniger von Branchenkennern gelesen (Stichwort Firmenbeobachtung!) sondern hauptsächlich von Privatmenschen. Die Interaktion in Blogs wird größtenteils von anderen Bloggern ermöglicht, da diese generell “kommentarfreudiger” sind. Und ein ganz wichtiger Punkt: Zwar werden Firmenblogs nicht generell unglaubwürdiger als private Blogs eingestuft - aber zuviel Produktinformation wird negativ bewertet. Die Kunst liegt also mal wieder darin, die Mitte zu finden. Sein Anliegen - die Botschaften und Produkte der Firma an den Leser zu bringen, das ganze aber eben nicht im Prospekt-Stil, sondern im normalen Gespräch. Und da wird eben auch mal über das Wetter, die Ergebnisse der Fußballmannschaft oder den letzten Urlaub gesprochen :-)

(via Basicthinking)

Datum: Freitag, 14. März 2008 10:58
Themengebiet: Weblogs & Co. Trackback: Trackback-URL
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