Beitrags-Archiv für die Kategory 'Weblogs & Co.'

GEZ - bloggt

Mittwoch, 3. Februar 2010 23:01

Mutig, mutig. Die “Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in der Bundesrepublik Deutschland” (GEZ) hat sich jetzt unter die Corporate Blogger gewagt. Von einigen Web-Apologeten ja bereits tot gesagt, straft das neue Blog der GEZ. (neuer Auftritt, nur echt mit PUNKT) diese These lügen. Seit dem 1. Februar geht man dort nun in den Dialog - anonyme Kommentare sind auf den ersten Blick möglich, auch kritische Töne von Blogkommentatoren werden veröffentlicht.

In den Online-Portalen wie Heise und Spiegel Online wurde das Eröffnen des GEZ-Blogs halb ernsthaft, halb spöttelnd kommentiert. Warum eigentlich ein Blog? Heise.de schreibt: “Die GEZ begründet das neue Angebot damit, sie sei sich dessen bewusst, dass sie selbst und das Rundfunkgebührensystem “einigen Diskussionsstoff” liefern. Sie wolle sich dem Dialog stellen.
Dazu meint auf dem GEZ-Blog im Eröffnungsposting ein “Rüdiger” lapidar: Super Firma… wenn sich die MitarbeiterInnen nicht mal trauen, den eigenen Nachnamen preiszugeben:) Und in der Tat. Die Blogger des GEZ-Blogs tauchen nicht mit Klarnamen auf. Anja. M, Daniela. K, Conny. A, Sylvia. S und Vera. Z sollen das Blog mit Leben füllen. Der selbstgewählte Anspruch:

“Hier schreiben wir als Mitarbeiter, und zwar das, was wir für wichtig erachten. Ungeschnitten. Wir Blogger kommen aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen und widmen uns unterschiedlichen Themen – abhängig vom jeweiligen Interessensgebiet oder aktuellen Anlässen. (Zitat)

So recht “ungeschnitten” sind die bisherigen Einträge meiner Meinung nach (noch) nicht. Das klingt zu geschliffen, zu sehr nach Agentur-Sprech. Aus meiner Erfahrung mit dem FRoSTA-Blog weiss ich, dass unterschiedliche Mitarbeiter unterschiedlich schreiben - mal ausführlich, mal kurz und knapp. Aber immer authentisch. Die bisherigen Beiträge des GEZ-Blogs lassen diese Authentizität vermissen. Vielleicht irre ich mich aber auch, wer weiß. Wie sich das GEZ-Blog weiter entwickeln wird, ob dort tatsächlich konstruktive Dialoge entstehen, oder ob es eher ein “Abladeplatz” für Kritiker wird (wir erinnern uns an das verflossene Doc Morris - Blog oder an das private Blog von Bild-Chef Kai Diekmann) werden die nächsten Monate
zeigen müssen…

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Bevorzugt Google große Marken?

Donnerstag, 26. Februar 2009 11:23

In amerikanischen SEO-Blogs wird seit kurzem ein wichtiges Thema diskutiert. Aaron Wall von Seobook hat in seinem neusten Artikel die These aufgestellt, dass die Suchergebnisse für bestimmte Wörter, den Money-Keys, seit einigen Wochen von Marken-Inhabern dominiert werden. Möglich wurde dies durch eine Änderung im Ranking, datiert auf den 18. Januar 2009. Aaron zeigt anhand verschiedener Begriffe (Airline Tickets, Auto Insurance, Boots, diets, health insurance, watches etc) dass sich die Top-Positionen bei Google danach geändert haben, obwohl die neu eingeordneten Marken nach bisherigen SEO-Taktiken nicht so weit oben stehen dürften. Die Reaktionen auf die Beobachtungen sind durchwachsen - einige Kommentatoren begrüßen die Trendwende, andere fürchten um die Rankings ihrer eigenen Projekte.

Wie sieht es aber auf dem deutschen Markt aus? Ein schneller Check für deutsche “Money-Keys” zeigt folgendes Ergebnis:

ranking kleidung

“Kleidung” wird dominiert von Brands. Hier ist baur.de aufgestiegen (kann natürlich auch an eigenen Maßnahmen liegen)

Ranking Auto

Beim Begriff “Auto” dominieren noch nicht BMW, AUDI, Mercedes etc. Aber die großen Portale und der Branchenprimus machen Boden gut.

Ranking Versicherung

Gibt man den Begriff “Versicherung” bei Google ein, so erhält man neben dem obligatorischen Wikipedia-Eintrag ebenfalls viele bekannte Marken in den oberen Rängen. Gothaer und Allianz sind ganz vorne gelistet und konnten ihr Ranking in den vergangenen Wochen steigern.

Bei anderen Begriffen, die ebenfalls sehr umkämpft sind, konnte ich die Beobachtung von Aaron Wall allerdings für den deutschen Index nicht nachvollziehen. Es gibt also zumindest im deutschen Index noch “Raum” für White-Label-Websites :-) Einschränkend muss ich natürlich anmerken, dass diese Kurzanalyse alles andere als vollständig ist. Interessant wäre zu wissen, inwieweit sich bereits ein ähnliches Datum für das “Marken-Update” für den deutschsprachigen Index ausmachen lässt, oder ob dies noch bevorsteht. Vielleicht gibt es ja in Kürze eine Analyse von Sistrix, eventuell stellt sich dann im Angesicht der nackten Zahlen das große “Update” nur als laues Lüftchen heraus? Ich bin gespannt.

Was bedeutet aber eine Gewichtung von Marken-Sites für Webmaster, die versuchen mit ihren Webseiten zu sogenannten Money-Keys zu ranken, um damit beispielsweise Affiliate-Marketing zu betreiben? Es ist eine Chance und eine Gefahr zugleich. Sollte sich der Trend fortsetzen, so werden bestimmte Keywörter in Zukunft sehr schwer zu knacken sein, und die obersten Plätze von alteingesessenen Marken dominiert werden. Entweder weichen die Seitenbetreibern von “White-Label”-Sites auf andere Begriffe aus, die nicht so umkämpft sind - und gehen damit in Konkurrenz zu vielen anderen Webmastern. Oder aber sie versuchen für bestimmte Begriffe eine eigene Marke zu kreiren. Das dürfte ein hartes Stück Arbeit sein, denn dazu sind neben einer gut optimierten Webseite sowie den passenden Backlinks noch weitere Faktoren notwendig - die “Marke” muss auch in den Köpfen der Internet-Benutzer präsent sein. Letztendlich ist die zweite Methode aber erfolgversprechender, denn man macht sich damit auch ein Stück unabhängiger von den launischen Suchkriterien der großen Suchmaschine mit dem G vorneweg.

Update Dezember 2009. Jetzt scheint der “Marken-Index” von Google auch in Deutschland offiziell angekommen zu sein. Seit dem 14. Dezember ist in den Suchergebnissen zu beobachten, dass bestimmte Begriffe wie “Kreditkarte”, “Flug”, “DSL” oder Girokonto mit Marken-Websites an der Spitze auftrumpfen, die dort vorher aufgrund schlecht optimierter Websites nicht standen. Mehr Informationen gibt es bei Suchmaschinentricks.de, eine gute Analyse/Kritik findet sich hier.

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Corporate Blogging - neue Studie

Freitag, 14. März 2008 10:58

Viele Firmen möchten am sogenannten Web2.0-Trend teilnehmen, und da liegt natürlich ein Firmen-Weblog sehr nahe. Aber, lohnt sich eigentlich “bloggen” für (unser) Unternehmen? Da gehen die Meinungen immer noch weit auseinander. Die einen sagen “ja” (vor allem schon bloggende Firmen) - andere sagen “nein!”. Wie auch immer, corporate Blogging ist ein Trend, der in modernen Internet-Strategien nicht mehr wegzudenken ist. Mittlerweile gibt es auch schon einige Studien über Firmen-Weblogs. Eine ganz “frische” wurde jetzt von Dominic Schneider und Mathias Tanner veröffentlicht.

Eine quantitative Studie über die Rezipienten von Corporate Blogs - Soziodemographisches Profil, Nutzungsverhalten, Meinungsführerschaft, Nutzungsmotive und die Zuschreibung von Glaubwürdigkeit.

Ein gewichtiger Titel - aber die Inhalte selbst sind spannend und teilweise recht überraschend. So werden Corporate Blogs weniger von Branchenkennern gelesen (Stichwort Firmenbeobachtung!) sondern hauptsächlich von Privatmenschen. Die Interaktion in Blogs wird größtenteils von anderen Bloggern ermöglicht, da diese generell “kommentarfreudiger” sind. Und ein ganz wichtiger Punkt: Zwar werden Firmenblogs nicht generell unglaubwürdiger als private Blogs eingestuft - aber zuviel Produktinformation wird negativ bewertet. Die Kunst liegt also mal wieder darin, die Mitte zu finden. Sein Anliegen - die Botschaften und Produkte der Firma an den Leser zu bringen, das ganze aber eben nicht im Prospekt-Stil, sondern im normalen Gespräch. Und da wird eben auch mal über das Wetter, die Ergebnisse der Fußballmannschaft oder den letzten Urlaub gesprochen :-)

(via Basicthinking)

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Danke 2007 - das Fazit

Donnerstag, 6. Dezember 2007 0:44

danke-2007 miniEinfach mal “Danke” sagen, und es auch so meinen. Das ist (nicht nur) im Geschäftsleben schwer. Darum hat Kai-Jürgen Lietz von Weblog Excellence, den Blogkarneval zum Thema Dankbarkeit im geschäftlichen Alltag ausgerufen. Und auch ich habe mitgemacht - hier der Link zum Beitrag. Natürlich war ich nicht der einzige Teilnehmer, und wie im vorigen Beitrag schon erwähnt, folgt hier mein kleiner Überblick über die verschiedenen Karneval-Autoren:

Die komplette Liste der Artikel und Autoren kann man sich beim Karnevals-Veranstalter hier als PDF herunterladen. Vielen Dank noch einmal für das spannende Thema und die vielen interessanten Beiträge dazu!

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Danke 2007

Freitag, 23. November 2007 0:49

danke-2007 miniKai-Jürgen Lietz hat auf seinem Weblog Excellence, das Blog für Entscheider, einen Blogkarneval zum Thema Dankbarkeit im Geschäftsleben ausgerufen. Da möchte ich es mir nicht nehmen lassen, auch ein paar Worte zu diesem wichtigen Thema niederzuschreiben.

Bedankt werden
Natürlich freuen wir uns, wenn wir unsere Arbeit gut machen, und dies wird honoriert, indem man sich bei uns bedankt, ja vielleicht sogar ein Lob ausspricht. Mir persönlich fällt es schwer, Lob entgegen zu nehmen. Keine Ahnung warum, es ist mir fast ein wenig unangenehm - natürlich freue ich mich innerlich sehr über das Lob, aber nach außen versuche ich diese Unsicherheit schnell zu überspielen und lenke das Gespräch auf ein anderes Thema. Dies kann natürlich auch falsch aufgenommen werden - darum versuche ich mittlerweile, den Dank bzw. das Lob anzunehmen und meine Freude darüber auch nach außen zu zeigen. Es gelingt mir schon recht gut :-)

Mich bedanken
Gerade im Geschäftsalltag gibt es immer wieder Gelegenheiten, wo man Partnern, Freunden, Lieferanten, Subunternehmern oder sogar beinahe fremden Leuten ein Dankeschön schuldet. Wenn z.B. ein zufriedener Kunde mich weiterempfiehlt oder wenn ein Artikel aus meinen Blogs in anderen Publikationen veröffentlicht wird… Mein Credo ist, dass man sich zeitig bedanken sollte. Darum versuche ich das immer so bald als möglich zu machen - und vor allem so kreativ wie möglich ;-) Möglichkeiten gibt es viele - z.B. eine extra-Consulting-Stunde als Dankeschön geben, oder die Geschäftsidee, bzw. die Webseite des Geschäftspartners bei Dritten zu empfehlen… Natürlich immer in Verbindung mit einem persönlichen Dankeschön - direkt, per E-Mail oder am Telefon!

Dankbarkeit im Netz
Wie sieht eigentlich “Dankbarkeit” im Internet aus? Wie viele bereits mitbekommen haben, gibt es eine zweite Währung im Web - neben Geld gibt es die teilweise fast noch wichtigere “Aufmerksamkeit”. Somit sind viele Leute sehr dankbar, wenn man auf sie aufmerksam macht. Sei es durch eine aufmunternde E-Mail, dass man die Webseite sehr gelungen findet, sei es durch eine Kontaktaufnahme, wenn man ein Fehlerchen auf der Homepage entdeckt hat oder durch dauerhafte Verlinkung der gelungenen Internetseite auf den eigenen Webseiten.

Zum Schluss möchte ich noch 5 Dankeschöns aussprechen, für Sachen die wir alle leider viel zu häufig als selbstverständlich im Netz ansehen - Sachen ohne die das Geschäftsleben um einiges härter wäre als es eh schon ist:

  1. Danke für jeden Kommentar in meinen Blogs - es zeigt mir, dass jemand den Artikel gelesen hat und er etwas ausgelöst hat, und sei es auch “nur” Widerspruch…
  2. Danke für die vielen Programmierer da draußen in den Weiten des Netzes, die so viele gute und sinnvolle (open Source-)Programme geschrieben haben.
  3. Danke an meine Provider, dass sie eine so zuverlässige Arbeit leisten, und meine Webseiten fast immer online sind.
  4. Danke für klasse Fotografen, die ihre Bilder kostenfrei zur Verwendung freigeben - ohne sie und die Plattformen aboutpixel und photocase würden viele meiner Blogbeiträge sehr “nackt” aussehen
  5. Danke für innovative Dienste wie intelligente Suchmaschinen, Wissensdatenbanken und innovative Web-Applikationen, die uns “Webworkern” aber auch dem normalen Internet-Benutzer den Alltag im Netz so unkompliziert wie möglich gestalten…

Und zu guter Letzt - danke an den Ausrichter des Blogkarnevals für dieses interessante Thema! Wer sich auch zum Thema Dankbarkeit äussern möchte, hat noch bis zum 29. November Zeit dazu. Wenn der Blogkarneval beendet ist, werde ich natürlich auf die gesammelten Beiträge noch einmal hinweisen.

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Blogprojekt beendet - (m)ein Fazit

Donnerstag, 2. August 2007 14:46

Das Projekt: Blogtipps für Einsteiger vom Upload-Magazin ist zu ende. Über 50 Beiträge sind von verschiedenen Autoren beigesteuert worden, die Bandbreite reicht von der Einrichtung des Blogs über Schreib-Anregungen bis hin zu vertiefenden Themen wie Trackbacks und Co. Meine persönliche “Best Of”-Liste möchte ich nicht in der Schublade verschwinden lassen. Wer sich die Texte zu Herzen nimmt, wird einen guten Start als Blogger hinlegen können!

…und wer jetzt immer noch Lust zum Lesen hat, dem empfehle ich als “Nachtisch” das kleine Bloghandbuch V.1.1 von Krusenstern.ch.

Wer danach noch Fragen hat… der sollte noch einmal von oben anfangen :-)

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Blogtipps für Einsteiger - Werbung

Freitag, 20. Juli 2007 16:59

Wer mit dem Bloggen anfängt, stößt über kurz oder lang darauf: Werbung. Soll ich mein Blog “monetarisieren“, also ein wenig Geld damit verdienen? Wenn ja - was für Werbung gibt es für Blogger, und welche Arten sind sinnvoll? Worum geht es nun genau in diesem Artikel? Ich stelle verschiedene Werbeformen für Blogs vor, und untersuche diese mit Blick auf unerlaubte Vermischung von Werbung und redaktionellem Inhalt. Abschließend gebe ich ein paar Empfehlungen für “saubere Werbung”. Ein wichtiger Hinweis - auch wenn ich auf einige rechtliche Schwierigkeiten hinweise, so geschieht das natürlich nicht im Sinne einer Rechtsberatung, denn ich bin kein Anwalt. Wer sich bei bestimmten Sachen unsicher ist, sollte einen Anwalt konsultieren oder z. B. mit der Verbraucherschutzzentrale in Verbindung treten. […]

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Plugin-Karneval - meine 5 Lieblingshelfer

Dienstag, 8. Mai 2007 11:47

plugin-karnevalEin Plugin ist, wie uns das Online-Lexikon Wikipedia lehrt: “ein Computerprogramm, das in ein anderes Softwareprodukt „eingeklinkt“ wird. Es ergänzt dabei die Software, anders als ein Add-on stellt es jedoch eine eigenständige Software dar (Zitatende).” Wie schon berichtet, veranstaltet das SW-Guide-Blog einen Blog-Karneval zum Thema Wordpress-Plugins. Besitzer eines Wordpress-Blogs sollen Artikel über Ihre “Lieblings-Plugins” schreiben. Hier kommen meine 5 “Lieblings-Add-ons…

1. Semmelstatz (v. 2.5) von Kopfhoch Studio. Das ist ein kleines Statistikprogramm, welches die Besucher zählt. Mit nützlichen Funktionen wie “letzte 20 Verweise”, “10 beliebtestet Artikel” oder eine Aufzählung, welche Besucher am Tag da waren (funktioniert natürlich nur bei denen, die einen Kommentar geschrieben haben und ihre Cookies nur selten löschen).
positiv: schnell installiert, funktioniert ohne großes Dazutun, gibt einen fixen Überblick
negativ: bläht die Datenbank schnell auf, wenn man nicht hin und wieder löscht, keine Alternative für Statistik-Junkies.

2. Dagon Design Form Mailer (v. 5.23) von Dagon Design. Das ist ein Kontakt-Formular, welches auf einem “secure php”-Script basiert. Hat mehrere Vorteile, dieses Programm für sein Kontaktformular zu verwenden. Erstens kommt es von Haus aus mit einem Captcha gegen Spam daher, zweitens funktioniert es auch auf Windows-Servern, die Probleme mit Adressangaben in der Mail-Funktion haben.
positiv: ist relativ sicher gegen Spammails die das Kontaktformular als Relais verwenden könnten, kann auch mehrere Formulare verwalten/ansprechen. Flexibel in der Gestaltung der Formularfelder
negativ: Der Support ist nur schwach, eine Übersetzung ins Deutsche muss individuell vom Nutzer gemacht werden.

3. Flash Cortex (v 1.02) von Stefan Evertz. Das Plugin bindet MP3-Dateien und Videos (u.a. von www.youtube.com und sevenload.de) so in den Text des Blog-Artikels ein, dass sie direkt im Artikel angehört bzw. angesehen werden können. Neben dem Video wird auch direkten Link zur jeweiligen Seite bei youtube.com, video.google.com, sevenload.de oder eben der eingebundenen MP3-Datei angezeigt. Das Einfügen in den Artikel ist sehr einfach, “<”flash”>”, dann die URL des Mediafiles, und mit “/” abschließen. Fertig ;-)
positiv: der Autor leistet einen super Support, und aktualisiert sein Plugin regelmäßig. Keine Probleme mehr mit “zerschossenem” Template durch Youtube.com.
negativ: eigentlich nichts, höchstens die Gefahr zu viele Videos zu posten, weil es ja so einfach geht :-)

4. Nofollow Case by Case (v. 1.1) von fob-marketing. Bei Wordpress ist von Haus aus “nofollow” eingeschaltet. Wer das nicht möchte, braucht eine Möglichkeit, das abzuschalten. Das Plugin ist ähnlich aufgebaut, wie das Follow-Plugin für WordPress aber erweitert um die Möglichkeit, bestimmte Kommentare mit rel=”nofollow” zu versehen. Dabei können, je nach Bedarf, Autoren-Links ebenso wie ausgewählte Links in Kommentaren mit dem Nofollow-Attribut bestückt werden. Sehr praktisch!
positiv: Einfach installiert, einfach angewandt. Kurz und schmerzlos.
negativ: nichts - nur ein Wunsch, dass man das Plugin auch für seine Kategorien / statischen Seiten etc. einsetzen könnte.

5. Ad Rotator (v. 1.1) von kpumuk. Das Plugin ist eigentlich ein Widget - und nur diese Version funktioniert richtig, wenn man ein widget-fähiges Template verwendet. Der Sinn des Plugins ist im Namen enthalten: Anzeigen rotieren lassen - sprich: Texte und/oder Bilder zufällig in der Sidebar anzeigen zu können. Der Einsatz ist vielfältig - neben Werbung wird das Plugin auch für Buchempfehlungen, Zitate, usw. eingesetzt.
positiv: Das Plugin “frisst” alles, was man ihm als HTML-Code so hinhält. Kleines Tool, großer Einsatzbereich.
negativ: Kaum Support-Infos vom Programmierer, ewas umständlich in der Handhabung über den Widget-Manager.

Das war, in aller Kürze, meine Liste von immer wieder gerne eingesetzten Plugins für Wordpress. Natürlich ist das eine sehr begrenzte Auswahl - aber das ist ja auch einer der großen Vorteile! Es gibt so viele verschiedene Bedürfnisse von Blogautoren und für fast alle diese Bedürfnisse gibt es irgendwo auch ein passendes Plugin. Am besten man stöbert einfach mal im offiziellen englischen Verzeichnis: Plugin-Directory.

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Plugin-Karneval vom Softwareguideblog

Sonntag, 6. Mai 2007 14:55

Das SW-Guide-Blog veranstaltet einen Blog-Karneval zum Thema Wordpress-Plugins. Besitzer eines Wordpress-Blogs sollen Artikel über Ihre “Lieblings-Plugins” schreiben. Michael Wöhrer beschreibt die Aufgabenstellung so:

“Wie mache ich bei diesem Blogkarneval mit? Ganz einfach: Schreibe einen Blog-Artikel, in dem Du aus Deiner Sicht empfehlenswerte Plugins vorstellt. Beschreibe dabei die Plugins in eigenen Worten, gehe auf evtl. Vor- und Nachteile ein, sag was zum Einsatzgebiet, etc. Sobald Du den Artikel geschrieben und veröffentlicht hast, schickst Du mir per Kontaktformular oder Email den Link. Einsendeschluss ist Sa, 19. Mai 2007.”

Zu gewinnen gibt es neben dem Erfahrungsaustausch auch noch etwas, nämlich ein Buch zur freien Auswahl bis zu 30 € von Amazon.de.
Ich werde auf jeden Fall beim Karneval mitmachen und stifte auch noch etwas. Nämlich ein passendes Karneval-Logo! Denn was ist eine ordentliche Blog-Aktion ohne ein richtiges Erkennungszeichen? Genau :-) Darum biete ich hier zwei Varianten des Logos ein, welche im Rahmen des WP-Plugin-Karnevals gerne und frei verwendet werden dürfen.

Logo Blogkarneval Plugins

Herunterladbar unter: http://www.farbweiss.de/plugin-karneval.jpg

sowie als transparentes PNG:

Logo Blogkarneval Plugins Transparent

herunterladbar unter: http://www.farbweiss.de/plugin-karneval-transp.png

ich würde mich freuen, wenn das Logo Anklang findet. Wie auch immer, ich mache mich dann jetzt an den passenden Artikelbeitrag zum Plugin-Karneval. Ich bin auf die unterschiedlichen Beiträge und vor allem vorgestellten Plugins schon sehr gespannt!

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