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5 Tipps für Online-Shops

Montag, 6. April 2009 19:03

Im Laufe meiner Arbeit an verschiedenen Online-Shops bin ich immer wieder auf ähnlich gelagerte “Stolperfallen” gestoßen, die ein Vorwärtskommen (sowohl in den Rankings der Suchmaschinen wie auch bei der Kunden-Bindung bzw. Kundenaktivierung) leider verhindern. Diese Stolperfallen möchte ich hier kurz umschreiben:

  1. Zu umkämpftes Produktsortiment. Es macht wenig Sinn, in einen Bereich als “Newbie” vorzustoßen, der schon lange von großen Platzhirschen besetzt ist. Aber es ist sinnvoll, in einem bewiesenermaßen gut laufenden Markt eine Nische zu besetzen (Beispiel: DVD-Komplettangebot vs. einem Shop rund um “Fitness-DVDs”)
  2. Keine Bestell-Hotline. Ein nicht unerheblicher Teil von Shopbesuchern möchte paradoxerweise die Webseite nicht benutzen, um dort online zu bestellen, sondern erledigt dies lieber telefonisch. Aber viele kleine Shopbetreiber wollen keine Telefon-Bestellung zulassen (vielleicht weil 18-21 Uhr als “Bürozeit” etwas komisch aussieht?). Wer auf Telefon-Bestellungen verzichtet, hat Umsatzeinbußen!
  3. Gleiche Produktbeschreibungen. Wer Waren von Großhändlern bezieht, erhält häufig auch Produktbeschreibungen. Sehr praktisch, braucht man nur zu importieren. Sehr unpraktisch: 100 andere Händler haben die gleiche Beschreibung - hier droht Duplicate Content. Darum: lieber eigene Produktbeschreibungen nehmen, auch wenn´s länger dauert…
  4. Nichtssagende oder schlechte Produktbilder. Der Online-Shopper kann Ware nicht direkt in Augenschein nehmen - darum ist er so erpicht auf jede Menge Produktbilder, gerne auch Detail-Aufnahmen. Denn das Auge “kauft” immer mit! Viele Shop-Betreiber verzichten aber auf Produktfotos, bzw. erstellen selbst welche - und so sieht das Ergebnis dann auch aus. Also, entweder Produktfotos vom Hersteller nehmen oder vernünftige Bilder selbst erstellen (nein, direkt draufblitzen macht ein Foto nicht besser!).
  5. 08-15 Designs. Wer kauft schon in einem Laden, der nur halb eingerichtet ist und Regale hat, auf denen überall “Muster” steht? Eben, niemand. Aber im Internet tummeln sich immer noch viele Online-Shops die “out of the box” sind. Das bedeutet, das Template des Shopsystems (xt-Commerce, JTL-Shop2, etc.) wird verwendet und allerhöchstens eine unscharfe Header-Grafik eingebaut. Wieder eine Chance vertan, seinen Webshop von anderen abzuheben…

Das soll es an dieser Stelle erst einmal gewesen sein. Bei Interesse folgt demnächst ein zweiter Teil, denn es gibt noch viel mehr Schwachstellen im Online-Shopping. Auf einige recht seo-spezifische weist dieser Artikel hin. Reinlesen lohnt sich.

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